Unsere Geschichte
Das Kalenderblatt schrieb das Jahr Eintausendneunhundertzweiundneunzig.
In dieser Zeit, als die Gummistiefel noch aus Leder waren, stellten zwei Freunde fest, dass sie gemeinsame Interessen, die selben Visionen und Ziele hatten. Die Liebe zu ihren Motorrädern, der Glaube ans Gelingen und die gern geopferte Zeit waren die besten Voraussetzung, ihre Idee vom eigenen Club zu verwirklichen. Gesagt, getan! Es musste ein Domizil, eine Garage, eine Halle her und bald darauf war das Glück perfekt. Da war sie nun, die erste Ruhmeshalle in Gestalt einer Doppelgarage, mit einer Größe von 20qm in Berlin-Lichtenberg. Um das Ganze rund zu machen, brauchte man einen Namen. Nachgedacht, was gebracht! Ruhmeshalle= Walhalla… Kalenderblatt=`92… Lichtenberg Berlin Walhalla`92 Berlin Man, was waren wir stolz, man fühlte sich auf den Motorrädern, wie germanische Krieger auf ihren nordischen Pferden. Dieses Gefühl färbte ziemlich schnell ab. Bald schon kamen noch mehr Krieger dazu, die man von gemeinsamen Schlachten aus der Schulzeit, an der Theke und anderen Momenten kannte. Wir hatten unglaublich viel Spaß, bis zu dem Tage, als die Kündigung ins Haus kam. Grund… Abriss. Eineinhalb Jahre waren vergangen und nun mussten wir uns ein neues Domizil suchen. Die Götter meinten es gut mit uns und schon bald ward eine neue Ruhmeshalle in der Eldenaer Straße gefunden. Größer, schöner, besser! Wir lernten die dort schon ansässigen Jungs von ,,Die harte Garage" kennen. Bis 1997 hielt das Glück an und dann enstand eine neue Situation, eine Situation, die man irgendwie schon kannte… Abriss! Durch viele Kontakte, starken Willen und einen Tipp der harten Garage, fanden wir das nächste Geländein der Herzbergstraße. Noch größer, noch schöner, noch besser! In jener Halle hätte man zur Ruhe kommen können, bis die Götter rufen. Es wurden viele Stunden in die Gestaltung dieser Ruhmesstätte investiert. Man hatte viel Platz, um an seinen Krad zu schrauben, es entstand eine Bar und ein Clubraum, wo man in Zufriedenheit bei Gesprächen seinen Göttertrunk zu sich nehmen konnte. Die ersten Party´s wurden gefeiert und die Zahl der Mitglieder stieg langsam stetig an. Als die Stimmung am Siedepunkt war und wir stolz auf das Geschaffte waren, kam…na…genau, Abriss! Das war 1999, der Club, die Gemeinschaft, die Bruderschaft war so stark wie nie zuvor, aber die Stimmung im Arsch. Doch auch schon damals galt das Motto ,,Steh wieder auf, auch wenn du am Boden liegst" So begann eine neue Suche nach einem geeigneten Gelände. Wir waren ja schon Umzugsexperten und die Götter waren wieder mit uns. Wir gewannen auch diese Schlacht und fanden vor unser heutiges Domizil in der Hauptstraße 16-18, eine marode Bunkeranlage, die sich durch viel Schweiß, Arbeitsstunden und auch dem Einsatz weiterer neuer Mitglieder sich zu einer Oase in Berlin-Rummelsburg entwickelte. In diesen Jahren sind wir nicht nur von Halle zu Halle gezogen, in den Jahren haben wir auch viele Leute kennen gelernt. Auf unseren Touren kamen wir auch oft in Bayern, besonders im schönen Schwabenländle vorbei. Dort lernten wir gestandene Kradfahrer kennen, schätzen und lieben, die heute zu unseren Brüdern gehören und die eine geniale Bereicherung für unseren Club sind. Viele Mauern wurden durchbrochen, viele Schlachten geschlagen und viele Haare gelassen, aber bei guten Gesprächen mir Brüdern und Freunden, wenn der Met in Strömen fließt, weiß man…Es hat sich gelohnt!
Dies ist die Geschichte von Walhalla`92 Berlin geschrieben Jan. 2005 und wir sind uns sicher, es werden noch viele Kapitel geschrieben.
Walhalla ´92 Berlin
